Wissenswertes

Wissenswertes über Honig

…ein gesunder Genuss!

Naturbelassener Honig hat, wegen seiner für den menschlichen Organismus optimalen Nährstoffzusammensetzung, seit jeher einen sehr hohen gesundheitlichen Stellenwert.

HonigbrotEr enthält viele Wirkstoffe, die für die menschliche Ernährung sehr wichtig sind. Durch seinen hohen Anteil an Trauben- und Fruchtzucker wirkt er unterstützend und anregend auf den Stoffwechsel. Zu den natürlichen Inhaltsstoffen des Honigs zählen außerdem Enzyme, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fermente und Vitamine. Er enthält zusätzlich nährstoffreiche Pollen, antibakterielle Stoffe, natürliche Aromen und Duftstoffe sowie organische Säuren. Diese Stoffe liegen zwar nur in geringer Konzentration vor, ergänzen sich jedoch gegenseitig in ihrer Wirkung. Durch die Kombination mit anderen vollwertigen Lebensmitteln wird die Ausnutzung der Nährstoffe noch verbessert. Der wertvolle Bienenhonig ist ein gesunder Genuß.

Durch die verschiedenen Blüten, die die Bienen anfliegen und dort Nektar sammeln, entsteht ein Honig mit einem vielfältigen, aromatischen Geschmack. Im Laufe der Zeit können sich in den flüssigen Honigsorten Zuckerkristalle bilden. Sie sind natürlichen Ursprungs, haben keinen Einfluss auf die Nährstoffzusammensetzung und sind kein Hinweis auf eine Verfälschung des Honigs.

Der naturbelassene Bienenhonig ist eines der besten Nähr- und Kräftigungsmittel, das die Natur uns bietet. Sein reicher Gehalt an natürlichen Wirkstoffen macht ihn zu einem wichtigen Lebensmittel für die tägliche gesunde Ernährung und zu einem wertvollen Bestandteil in der Vollwerternährung. Honig ist leicht verdaulich und sehr bekömmlich.

Wegen seiner antibakteriellen Wirkung wird er seit Jahrtausenden auch bei der Wundbehandlung mit Erfolg eingesetzt. Genießen Sie naturbelassenen Bienenhonig regelmäßig, denn er hat eine kräftigende Wirkung auf den Organismus, verbessert die Stoffwechselvorgänge und sorgt für ein sehr gutes Allgemeinbefinden. Auch für Heuschnupfengeplagte ist regionaler Honig sehr zu empfehlen.

Wie kommt der Honig ins Glas?

Der von meinen fleißigen Bienen frisch eingetragene Nektar und Honigtau wird durch ständiges Umlagern von einer Wabenzelle zur anderen eingedickt und mit Enzymen und antibakteriellen Wirkstoffen und Substanzen angereichert. Danach verschließen die Bienen die einzelnen Zellen der Waben mit einer Wachsschicht.

Die Honigernte ist jede Jahr aufs neue ein spannender Prozess. Wenn der erste große Nektarfluss aus Raps und Obstblüte versiegt, beginne ich damit den Reifegrad des Honigs in den Völkern zu überprüfen. Meine Aufgabe ist es, den optimalen Erntezeitpunkt abzupassen, denn nur so lässt sich ein hochwertiger Honig gewinnen. Ich entnehme meinen Bienenvölkern nur den voll ausgereiften Honig. Sobald dieser geerntet ist, liegt es in meinen Händen seine hohe Qualität zu erhalten.

Nachdem ich die von den Bienen auf den Honigzellen aufgebrachte Wachsschicht vorsichtig entfernt habe, stelle ich die „entdeckelten“ und noch „stockwarmen“ Waben in die Schleuder. Dort wird der Honig mit Hilfe der Zentrifugalkraft aus den Waben geschleudert, alle Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Zum Herausfiltern kleiner Wachspartikel und Wabenbestandteile fließt er danach durch feine Siebe. Danach kann er abgefüllt werden.

 

Warum ist der Honig mal cremig oder mal flüssig?

honig_beautyfulZunächst einmal ist jeder Honig in den Waben flüssig. Blütenhonig hat die Eigenschaft zu kandieren. Frühe Honige wie z.B. Obst- oder Rapshonig haben einen hohen Traubenzuckeranteil. Sie kristallisieren innerhalb kurzer Zeit nach dem Schleudern und werden dadurch steinhart.

Um dies zu verhindern, kann man zu Beginn der Kristallisation den Honig cremig rühren und damit die großen Kristalle in kleinere feine Mikrokristalle umwandeln. D.h. jeden Abend rühre ich den Honig mit einem großen Edelstahlrührer ein paar Minuten lang durch. Dadurch entsteht ein wunderbar feincremiger Honig. Diesen fülle ich dann in Gläser ab und etikettiere diese anschließend.

Im Nektar von Akazien- und Waldhonig überwiegt der Fruchtzuckeranteil, deshalb bleiben diese Sorten sehr lange flüssig und brauchen nicht gerührt werden.

Große Honiganbieter filtern den Pollen aus dem Honig. Die Folge dessen, er bleibt lange flüssig. Dieser Honig kann dann meines Erachtens nach nicht mehr als naturbelassen bezeichnet werden da wertvolle Substanzen entzogen worden sind.

Worin besteht der Unterschied zwischen meinem Honig und Biohonig?

Jedem dürfte klar sein, das eine Biene sich nicht vorschreiben lässt, in welche Richtung sie fliegt, geschweige denn, welche Pflanzen sie zum Sammeln ihres Nektars benutzt. Die einzige Möglichkeit die dem Imker bleibt, ist besonderen Wert auf die Standortwahl zu legen, dies wurde natürlich von mir berücksichtigt.
Ein entscheidender Punkt der Biohonig von anderen Honigen unterscheidet, ist die Auffütterung der Bienen im Winter mit Zucker. Dieser muss bei der Bioimkerei auch Biozucker sein. Dies hat erfahrungsgemäß jedoch keinen Einfluss auf das „Produkt“ Honig.
Ein weiterer Punkt ist das Material der Beute (Bienenunterkunft). Nach Biorichtlinien muss Holz verwendet werden. Obwohl sehr viele Imker neuerdings Beuten aus Styropor verwenden, habe ich mich entschieden meine Beuten aus Holz selbst zu bauen.
Medikamente dürfen in der Bioimkerei nicht eingesetzt werden. Da ich Wert auf die Qualität meines Honigs lege, benutze  ich natürlich ebenfalls keine Medikamente.

Sie sehen, in weiten Teilen orientiere ich mich auch ohne angestrebte Bio-Zertifizierung an den entsprechenden EU-Öko-Richtlinien.